Rurseefest 29.10.2003

 

Am Freitag, den 3.10.2003 war es mal wieder soweit: wir, das waren Christel, Tiamo und ich, machten uns auf den Weg zum traditionellen Rurseefest des VEHP. Dieses Jahr wegen Terminschwierigkeiten aufgrund von Sommerferien und Trockenheit 1 Monat später als sonst und auch an einem anderen Platz. Da der 3. Oktober ein Feiertag war konnten wir es ruhig angehen lassen und haben gegen Mittag den Wohnwagen angehängt und Tiamo verladen.

Am Platz in Schwammenauel angekommen waren wir froh für Tiamo keinen E-Zaun zu brauchen, da die mobilen Zaunsteckpfähle nicht wirklich gut in dem Boden zu befestigen waren. Nach Aufbau des Wohnwagens, des Paddocks und des Pavillons trudelten auch die nächsten Teilnehmer ein. Das Wetter hielt sich recht gut, zwischendurch kam sogar die Sonne raus und der Platz war noch relativ windgeschützt, da hätten wir auf dem Hövel sicherlich mehr Schwierigkeiten gehabt.

Am Spätnachmittag fand ich dann auch noch 2 Mitreiter um noch einige Stellen der Distanzstrecke abzureiten und zu markieren und wir starteten gegen 16:30 Uhr mit Hammer, Nägeln und Markierungsschildern. Nachdem wir wieder zurück waren wurde es dann doch noch recht aufregend. 2 Trupps wollten die Strecke Freitag schon mal abreiten, fanden aber den Weg ohne vorgefertigte Karte und Wegbeschreibung nicht. In der Abenddämmerung sind Inge und ich dann noch losgefahren um einige Stellen besser zu markieren und die Vermissten zu suchen. Zu unserer Erleichterung erhielten wir unterwegs aber einen Anruf mit der Mitteilung, dass sie mittlerweile alle wieder am Platz eingetroffen wären.

Wieder zurück besprachen wir das Frühstück und machten für die Hungrigen noch etwas Suppe warm. Danach kam der gemütliche Teil des Abends: Beisammensitzen unterm Pavillon während es nun doch angefangen hatte zu regnen.

Samstags morgens waren pünktlich um 7 Uhr die Brötchen da, der Kaffee leider noch nicht fertig, da hatten wir nicht mit gerechnet...

Meldestelle

Meldestelle Samstag Morgen

Unterm Pavillon noch schnell gefrühstückt und die ersten Reiter konnten nach Voruntersuchung durch Gunther starten. Der Dauerregen hatte glücklicherweise aufgehört, und wir hofften, dass die Wege doch noch recht gut bereitbar sind. Melanie, Christian und ich fingen an den kleinen Trailparcour für den Nachmittag aufzubauen. Danach gingen wir dann auch noch, ganz zum Schluss, auf die Strecke. Ich war während des Rittes doch sehr positiv über den Zustand der Wege erfreut. Nach dem Regen hätte ich sie nicht in einem so guten Zustand vorzufinden erwartet. Wir kamen sehr flott über die ersten 2/3 der Strecke, so dass wir auf den rutschigen Wiesenwegen ganz gemütlich im Schritt reiten konnten ohne Unfälle zu riskieren und waren dann auch noch 20 min zu früh am Ziel. Unsere Pferde waren trotz der anspruchsvollen Strecke wirklich noch fit. Alle Teilnehmer an den Distanzritten waren mit der neuen Strecke zufrieden und fanden sie auch gut zu reiten.

Nachmittags, nach der Prämierung der Distanzritte und einer kleinen Mittagspause mit warmer Suppe, starteten dann die Trails.

Trailpacour

Trailparcour (wo?) mit Richtertisch

Am Anfang der Fortgeschrittenen- und Youngsters-Trail, danach der Kreativitätstrail mit sehr schönen Vorführungen. Unter anderem eine Gruppe Musketiere, eine Vorführung als Cowboy mit Indianderpony als Handpferd und die Tigerentenvorführung (Fahren vom Boden). Die Teilnehmer hatten sich wirklich schöne Sachen als Kostümierung einfallen lassen. Der Tag endete mit der Prämierung der Trailteilnehmer und der Bekanntgabe der Gewinner der Freizeitreitervielseitigkeit, bei der die Reiter prämiert wurden die in beiden Prüfungen (Distanz und Trail) teilgenommen haben.

Zum Ausklang gab es dann Pizza vom Pizzadienst, wobei einige Wenige zwecks Aufwärmens nach Heimbach fuhren um die Pizza dort im Laden zu essen. Da der Laden die Tür sperrangelweit aufhatte wäre es im Lager wahrscheinlich wärmer gewesen. Als wir vom Essen zurück kamen hatte Gunter schon das große Lagerfeuer errichtet, so das wir uns zum Wärmen und klönen noch gemütlich ans Feuer setzten konnten.

Nach einer kalten und trockenen Nacht fing es am nächsten Morgen nach dem Frühstück dann doch noch an zu regnen.

Tiamo

Tiamo fiel sonntags leider aus, ihm war es über Nacht zu kalt geworden. Die regendecke ist bestellt.

Die ersten Reiter auf der Ponyexpress-Strecke wurden fürchterlich nass. Glücklicherweise legte der Regen sich aber im Laufe das Vormittages und alle Teams kamen gut wieder im Lager an.

Nachdem gegen Mittag alle Gruppen durch waren, konnten wir die Auswertung machen und den glücklichen Gewinner verkünden.

Auswertung

Auswertung des Ponyexpress

Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle an Inge und Marion für die schönen Erinnerungsteller und Pokale.
Vielen Dank auch an die vielen fleissigen Helfer, vor allem an meine beste Freundin Christel für ihre tatkräftige Unterstützung, trotzdem sie an den Ritten nicht teilgenommen hat.
Nach den Aufräumarbeiten fuhren wir kaputt und müde (so viel frische Luft) wieder nach Hause. Das Wochenende war mal wieder viel zu schnell vorüber gegangen. Im Nachhinein vergisst man sogar wie oft man gefroren hat.
Ich freue mich schon auf nächste Mal und hoffe viele der netten Teilnehmer wiederzusehen.

Autor: Claudia Schultheiss
Fotos: Copyright Marion Heindorf

 

last update 31.10.2003